Bei diesem Einsatz des NABU Kreisverband Gifhorn wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 3b und 3d an Hochbeeten gewerkelt und eine Totholzhecke aufgebaut.
Zwei Hochbeete wurden bereits bei einem vorherigen Termin errichtet. Nun kam ein drittes Beet hinzu und es wurde begonnen, diese mit Strauchschnitt und Erde zu befüllen. Außerdem konnten die Kinder sich beim Bemalen der Beete kreativ entfalten.
Die Schüler wurden in zwei Gruppen eingeteilt und konnten so Einblick in beide Projekten erhalten. Mit großem Eifer machten sich die Kinder an die Arbeit an der Totholzhecke, gruben Löcher, schleppten Äste und sägten Pfosten zurecht. Eine Totholzhecke besteht aus zwei Pfostenreihen zwischen denen Äste und Baumschnitt verteilt werden, um Insekten und Vögeln einen Lebensraum zu bieten. Nach und nach verrottet der Inhalt der Hecke und bildet wertvollen Humus für Pflanzen, die sich in der Hecke ansiedeln. Grünschnitt, der bei Pflegearbeiten auf dem Schulgelände anfällt, kann jetzt ökologisch sinnvoll genutzt werden, um die Hecke wieder aufzufüllen.
Drei Freiwillige des NABU, eine ehrenamtliche Unterstützerin und die Lehrerinnen Frau Lindenlaub und Frau Baude standen den Schülern mit helfender Hand zur Seite. Material und Werkzeug wurden von der BINGO-Umweltstiftung gefördert.
„Es war toll zu sehen, wie fleißig die Kinder mitgemacht haben und dass ihnen die Arbeit für den Naturschutz so viel Spaß macht.“ äußerte sich Linda Nehring vom NABU Kreisverband Gifhorn, die dort ein FÖJ absolviert, „Ich bin mir sicher, sie sind bei den kommenden Aktionen genauso motiviert dabei.“ Bei zwei weiteren Terminen im März sollen die Hochbeete fertiggestellt, eine weitere Totholzhecke errichtet und das Insektenhotel im Schulgarten renoviert werden.
